SKF Vierpunktlager sind einreihige Schrägkugellager, deren Laufbahnen so ausgebildet sind, dass Axialbelastungen in beiden Richtungen aufgenommen werden können. Radiale Belastungen können nur bis zu einem Bruchteil der axialen Belastung aufgenommen werden. Sie beanspruchen in axialer Richtung deutlich weniger Platz als zweireihige Lager.
Die Vierpunktlager QJ haben einen Berührungswinkel von 35° bzw. 45° sowie einen geteilten Innenring. Dadurch können viele Kugeln im Lager untergebracht werden, womit eine hohe Tragfähigkeit erreicht wird. Die Lager sind nicht selbsthaltend, d.h. der Einbau des Aussenringes mit Kugelsatz kann getrennt vom Einbau des Innenringes erfolgen.